Staatsverschuldung...mal auf den Punkt gebracht

Der Inhalt des Artikels dürfte keinem so ganz neu sein.
deutsche-wirtschafts-nachrichten … %28D%29%29

Leider , wie du selbst gesagt hast, in Frankreich nichts Neues. Das Gegenteil wäre eine unerwartete schöne Nachricht gewesen.
Jedoch muss ich einfach ein Wortspiel auf Französisch machen : « Ça sent le Sapin » .

Nein,nicht neu.Schon seit Jahren ist klar,das System ist kaputt.Wer soll den die Milliardenmilliardenmilliarden… "zurückzahlen " … und an WEN ??
Was mich dabei machmal überrascht,das trotz gobalisierung/europäsierung der Banken,Versicherungen,Industrie und Energiehersteller . ( die ja der " Motor " eines Landes sind ) immer noch von DEN Franzosen,Deutschen,Italienern,Spaniern… geredet wird… :unamused:

Von DEN Franzosen, Deutschen usw. müssen wir wohl auch weiterhin reden, solange es in der EU keine harmonisierte Haushalts- und Steuergesetzgebung gibt. Bei Artikeln der DWN bin ich allerdings immer ein bisschen vorsichtig. Die haben das « Talent », sämtliche « Weltuntergangsszenarien » in einen Absatz zu packen. Prinzipiell müsste es « uns » schon seit Jahren nicht mehr geben. :smiling_imp:

:top: :top: :top:

« Endlich hat ein Politiker einmal die nackte Wahrheit ausgesprochen », schreibt Deutsche Wirtschafts Nachrichten
(deren Artikel ich, wie woolito, auch nur mit Vorsicht genieße).

Allerdings sagte Ex-Premier Ministre François Fillon schon am 21. September 2007 das gleiche:
« Je suis à la tête d’un Etat qui est en situation de faillite ».
Ich stehe an der Spitze eines bankrotten Staates.

Die EU ist sowieso voll für die Tonne…das hat den einzelnen Ländern nur Schulden und Armut gebracht…ich wäre dafür, dass jedes Land wieder eine von Brüssel unabhängige Regierung bekommt, wie das früher auch war, jedes Land bekommt seine Währung zurück, und keiner muss mehr für arme Länder wie Griechenland oder Irland aufkommen, während es den Leuten im eigenen Land schlecht geht.
Die EU hat uns nichts Gutes gebraucht, die war nur für die oberen Zehntausend von Nutzen, für die Reichen, aber nicht für den Mittelstand, der sowieso immer mehr zu verschwinden beginnt, wenn das so weitergeht, wirds bald nur noch ARme und REiche geben, viele Arme und wenige Reiche.
Ich bin sowieso einen Gegnerin des Kapitalismus(das heißt aber nicht dass ich für den Kommunismus bin), ich bin nur der Meinung, dass es nicht gut ist so wie es jetzt ist, dass der einzelne mensch nichts mehr zählt und es nur noch um höhere Gewinne geht und darum ob ein Land fähig ist mit anderen Ländern wirtschaftlich zu konkurrieren. Wenn dabei ein paar Menschen durch das Raster fallen und untergehen…wen interessierts…Hauptsache das Land kann wirtschaftlich mit anderen mithalten :unamused: :unamused:
Bei uns in Deutschland müssen ganze Familien zur Tafel gehen und Senioren wühlen in Mülleimern nach Pfandflaschen weil ihre Rente nicht zum Überleben reicht…das ist es was die EU uns gebracht hat…da möche man wirklich alle Politiker in einen Sack stecken und mit einem Knüpppel draufschlagen :catch:

??? Welchen denn? ???
Ich finde EU voll gut.
Erinnere mich noch, wie arm die Portugiesen & Spanier " « damals » waren: echte Billigstländer ! Damals trotteten die noch mit dem Esel am Strassenrand lang, als die « touri »- Fords, BMW’s oder Volkswagen sie respektlos in den Graben drückten.

Selbst Frankreich war für Deutsche noch ein Billigland.
Ich finde, dass diese sowohl im Einkommen (als auch) in den Preisen gut gleichgezogen haben.

also, bitte: welches Land ist ärmer geworden (wenn es mal nicht Deutschland oder Mitteleuropa ist??)

Ein interessanter Artikel von TV5Monde über die in der Staatskassa fehlenden Milliarden Euros, die eigentlich nicht fehlen…

Hier auf frz

ein excellentes interwiew ,mit Oliver Bonfond,einem belgischen Finanzexperten.
auf französisch…
youtube.com/watch?v=ADrazPRLz-Y

Und das vor kurzem erschienene Buch von Marcel Fratzscher , Chef vom DiW (Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ) und Sigmar Gabriel-Berater , scheint auch in diesselbe Richtung zu gehen.

"In Frankreich ist der «ras-le-bol», der fiskalische Überdruss, weit verbreitet. Die Regierung verspricht nun Steuersenkungen, doch werden die Staatsausgaben nicht ausreichend beschnitten. … Die in den letzten Jahren stark erhöhten Zwangsabgaben, die offiziell rund 45% des Bruttoinlandprodukts (BIP) ausmachen, haben die zweitgrösste Wirtschaft der Euro-Zone in eine hartnäckige Stagnation getrieben. Die Regierung von Ministerpräsident Manuel Valls hat nun doch die Notwendigkeit einer Lockerung der in den letzten Jahren stark angezogenen Steuerschraube erkannt. Der letzte Woche vorgelegte Haushaltsentwurf für 2015 sieht im Rahmen des Ende 2013 von Hollande angekündigten «pacte de responsabilité e solidarité» für Unternehmen Erleichterungen von 12 Mrd. € sowie eine gut 3 Mrd. € hohe Entlastung für Familien mit niedrigen Einkommen vor. Die Steuererleichterungen sind allerdings höchst selektiv und korrigieren auch nur einen Teil der Erhöhungen der letzten Jahre. Inwieweit der gesamtwirtschaftliche Steuerdruck wirklich sinken wird, ist auch wegen Abgabenerhöhungen andernorts umstritten. … "

Das betrifft besonders zwei « Horrorsteuern » in Frankreich, die « Taxe foncière » (Grundsteuer) und die « Taxe d’habitation » (Wohnsteuer). Ein « durchschnittlicher » 70m2-Wohnungsbesitzer ist je nachdem, wo er wohnt, mit wenigstens 2.500 Euro pro Jahr dabei. Es kann aber auch leicht das Doppelte und mehr sein.

(Ich bin immer noch davon überzeugt, dass eine adäquate Hundesteuer in Frankreich alle Probleme lösen könnte. :mrgreen: :vamp: :laughing: )

nzz.ch/wirtschaft/ras-le-bol … 1.18398478