Prix Goncourt & Renaudot 2011

Heute wurden Frankreichs renommiertesten Literaturpreise vergeben. Der Unterschied zum deutschsprachigen Raum mit Bachmann- und Büchnerpreis und Co. ist, dass man sich in Frankreich für den Preis interessiert. Schaut mal das Foto in dem Liberation-Artikel an. :open_mouth:

Der diesjährige Goncourt-Preisträger ist Alexis Jenni. Der Biologielehrer aus Lyon gewann mit seinem Debütroman über die Frage nach den Überbleibseln der Kolonialzeit, den Kriegen in Indochina und Algerien. L’art français de la guerre schickte der Autor nur an einen einzigen Verlag, den größten und geschichtsträchtigsten, Gallimard. Welch ein Erfolg! 56.000 verkaufte Exemplare bisher. Nach dem heutigen Tag allerdings wird man noch nachdrucken müssen: Etwa 400.000 Bücher im Schnitt gehen vom Siegerbuch pro Jahr über die Ladentische.
:arrow_right: Liberation: Alexis Jenni remporte le Goncourt
:arrow_right: Stern: Begehrter Prix Goncourt an Alexis Jenni

Im Schatten des großen Goncourt, aber nicht weniger interessant ist der Renaudot, der in diesem Jahr an Emmanuel Carrère verliehren wurde. Er schrieb einen Roman über den Schriftsteller Edouard Limonov. Limanov ist Carrères zwölfter Roman.
:arrow_right: 20min France: Prix Renaudot a été remis à Emmanuel Carrère
:arrow_right: Liberation: Rezension des Buches

Die Folge dieser Kurznachricht :